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Veranstalter:

Internationale Gesellschaft für naturnahe
Badegewässer e.V.
Deutsche Gesellschaft für naturnahe Badegewässer e.V.

Ihre Ansprechpartner:
Anne Renziehausen-Philipps •
Tel.: 0049 (0) 170 - 3 81 40 03 •
Udo Stenger • Tel.: 0049 (0) 172 - 5 13 00 70
naturabad@t-online.de • Tel.: 0049 (0) 5153-96 40 03 •
Fax: 0049 (0) 5153-96 40 04 • www.naturabad.de


Allelopathie
Möglichkeiten und Grenzen der Algenbekämpfung durch natürliche Herbizide aus Wasserpflanzen

In ihrer Forschung untersucht E. Gross die Ökologie von (submersen) Makrophyten, insbesondere deren Anpassung an abi tische und biotische Stressoren, d.h. Reaktion auf Umweltfaktoren wie Nährstoff- und Lichtverfügbarkeit sowie Konkurrenten und Fraß- feinde. Ihr Spezialgebiet ist die Chemische Ökologie
von Makrophyten und Cyanobakterien. Sie untersucht u.a. allelopathisch wirksamer Substanzen aus dem Tausendblatt Myriophyllum spicatum und der benthischen Blaualge Fischerella, sowie allelo- chemische Wechselwirkungen zwischen M. spica-
tum und den herbivoren Larven des Wasserzünslers Acentria ephemerella, sowie die Bedeutung pflanzl-icher Abwehrstoffe für die Vermeidung von mikro-biellen Biofilmen auf Wasserpflanzen. Nähere Informationen zu den Forschungsthemen und
weiterfünhrende Publikationen fi nden sich unter
www. uni-konstanz.de/limnologie/ags/gross/ .

Priv.-Doz. Dr. Elisabeth M. Gross
Nach ihrem Studium der Biologie an den Universitäten Mainz und Tübingen wechselte E. Gross an das Max- Planck Institut für Limnologie, Plön, wo sie ihre Diplomarbeit auf dem Gebiet der Allelopathie benthsicher Cyanobakterien unter Leitung von Prof. Dr. F. Jüttner (1990) und ihre Promotion zur Allelopathie submerser Makrophyten, insbesondere des Tausendblatts Myriophyllum spica-tum (1995) in der Abteilung von Prof. W. Lampert anfertigte. Nach einer kurzen Postdoktorandenzeit in Plön wechselte sie als Forschungsstipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an die Cornell University, Depart-ment of Ecology & Evolutionary Biology, Ithaca, NY, USA (1996-97), um dort auf dem Gebiet der Herbivorie an submersen Makrophyten zu forschen. An-schließend (ab 1998) bildete sie eine eigene Arbeitsgruppe am Lehrstuhl Limnologie (Prof. K. Rothhaupt), Fachbereich Biologie der Universität Konstanz.
In dieser Zeit hat sie 3 Staatsexamens-, 10 Diplom- und 3 Promotionsarbeiten zu diversen Themen innerhalb der (chemischen) Ökologie von aquatischen Pflan-zen betreut. Seit 2003 ist sie habilitiert und besitzt sie die venia legendi für Ökologie und Pfl anzenphysiologie. Seit November 2004 ist sie wissenschaft-liche Oberassistentin am Limnologischen Institut.

   
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